Diät Strategie - Mit Portionsgrößen abnehmen
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Die richtigen Portionsgrößen beim Abnehmen


Abnehmen fängt bei den Portionsgrößen an. Neben dem, was wir essen, ist die Menge entscheidend. Mit der Aufteilung einer großen Portion in viele kleine Portionen können wir die Kalorienaufnahme so regulieren, dass kein Energieüberschuß im Körper zur Fettbildung führt.

Diät mit kleinen Portionsgrößen

Kleine Portionsgrößen als Diät Strategie

Warum wir zu große Portionen essen

Ist der Teller voll, essen wir ihn leer, unabhängig von der Größe der Portion und des Appetits. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Cornell Universität in den USA. Nicht das Sättigungsgefühl entscheidet über die Beendigung der Nahrungsaufnahme, sondern der leere Teller, den das Auge sieht.


Viele Menschen sind nicht in der Lage, Portionsgrößen richtig einzuschätzen und verzehren deshalb weit über Ihren tatsächlichen Bedarf, hat ein kanadisches Forscherteam in einer Studie herausgefunden. Große Portionen erhöhen das Risiko der Gewichtszunahme, so die kanadischen Forscher.


Strategien zum Essen kleinerer Portionsgrößen

1.) Vor und während der Mahlzeit trinken

Flüssigkeit füllt den Magen. Schon vor dem Essen kann man damit das Hungergefühl deutlich reduzieren. Man sollte vor und während der Mahlzeit mindestens 250 ml trinken, am besten Wasser, Tee oder Getränke ohne Kohlenhydrate. Wenn Sie ein Getränk süßen möchten, verwenden Sie am besten dafür den Zuckerersatzstoff Erythrit. Dieser schmeckt wie Zucker, ist aber kalorienfrei, weil er vom Körper nicht verstoffwechselt wird.

2.) Salat und Gemüse vorne weg essen

Auch das ist hilfreich, um den Magen kalorienarm zu füllen, bevor es an die kalorienreicheren Beigaben wie Fleisch, Soße etc. geht. Mit diesem Ritual senken wir die Kalorienaufnahme pro Mahlzeit.

3.) Langsam Essen

Tatsächlich essen wir weniger, wenn wir langsam essen. Wir geben dem Magen mehr Zeit, die Nahrung zu verdauen und unserem Gehirn zu signalisieren "Ich bin satt".

4.) Lieber öfter wenig als einmal viel essen

So verhindern wir zu große Energieüberschüsse, die der Körper in Zellfett umwandeln kann. Ein überfüllter Magen macht träge und hemmt den Bewegungsdrang. So können sich leichter Fettpolster bilden.

5.) Nicht mit leerem Magen einkaufen gehen

Ausgehungert trifft man beim einkaufen keinen rationalen Entscheidungen. Mach möchte den Einkauf schnell hinter sich bringen. In dieser Situation kauft man zuviel, zu fettig und zu kohlenhydrathaltig ein, weil es bequem ist und schnell geht. Sich bewusst zu ernähren bedeutet vor allem, bewusst einzukaufen. Und das geht nur, wenn man genügend Zeit für den Einkauf mitbringt. Isst man noch eine Kleinigkeit vor dem einkaufen, ist auch die Verlockung von fetthaltigen Imbissen, die auf dem Weg zum Supermarkt liegen, weniger groß.

6.) Kaufentscheidung nach Nährwertangaben treffen

Supermärkte bieten wöchentlich reduzierte Lebensmittel an. Gehen Sie nach Nährwertangaben und kaufen Sie keine Lebensmittel, nur weil Sie besonders günstig sind. Es ist beispielsweise sehr verlockend, den um 50 Prozent reduzierten Sahne-Schokopudding zu kaufen. Aber hier müssen Sie standhaft bleiben.

7.) All-You-Can-Eat- und XXL-Sparangebote meiden

Für den einen oder anderen ist es bei diesen Sparangeboten besonders schwer, eine derartige Kaufgelegenheit auszulassen. Scheint der Preise doch so günstig und man bekommt für sein Geld viel mehr als üblich. Leider untergraben diese Sparangebote das Essen von kleinen Portionsgrößen. Man möchte ja schließlich auf seine Kosten kommen. Und das geht nur, wenn man in einem beschränkten Zeitfenster möglichst viel in sich reinschaufelt. Möchten Sie abnehme und dauerhaft schlank bleiben, verabschieden Sie sich von der Geiz-ist-geil-Mentalität im Hinblick auf große Portionen zum Sparpreis.

Wie Fettpolster durch Essen entstehen

Die über die Nahrung aufgenommene Energie wird in Fettpolster umgewandelt, wenn der Körper Sie nicht verbrennt.


Beispiel:

Sie essen abends Schokolade. Ihr Körper wandelt Fett und Kohlenhydrate aus der Schokolade in Energie um. Sie stellen Ihrem Körper eine große Energiemenge zur Verfügung, die er beim fernsehen und beim schlafen nicht benötigt. Ihr Körper geht dann dazu über, die überschüssige Energie als Fett in die Fettdeptots einzulagern.


Fazit:

Um abzunehmen, muss unser Körper mehr Energie verbrauchen als wir ihm zuführen. Portionsgrößen tragen entscheidend dazu bei, diese negative Energiebilanz im Körper aufrecht zu erhalten. Nicht nur was wir essen, sondern auch wieviel wir mit einer Mahlzeit zu uns nehmen, ist ein entscheidender Baustein für die Gewichtsreduzierung.

Fazit:

Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt helfen dabei, den Energieüberschuss im Körper niedrig zu halten. Zudem fühlen wir uns agiler, weil unser Magen für die Verdauung kleinerer Portionen weniger zu hat, als für die Verdauung großer Mengen. Wer sich agil fühlt, bewegt sich mehr und verbrennt mehr Energie.